Gesine Langes Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend ließen DDR-Zeiten wieder wach werden.

Die Tochter des ehemaligen Pastors, Bürgerrechtlers und Bundespräsidenten Joachim Gauck kam zum Landfrauenverein Lüchow.

 

 Gesine Lange wurde 1967 in der Nähe Rostock geboren. Die Familie wohnte im mecklenburgischen Lüssow in einfachen Verhältnissen in ländlicher Idylle. „Noch gab es viele Christen und gutbesuchte Kirchen.“ 1971 wurde ihr Vater, Joachim Gauck, an eine neue Pfarrstelle im Rostocker Plattenbau-Viertel Evershagen versetzt. Seiner Frau und den Kindern fiel der Umzug in eine kleine Wohnung schwer. „Aber es war schon luxuriös, Fernwärme zu bekommen und fließend warmes Wasser.“
Gesine war viel bei den Großeltern, hat nie eine Krippe oder Kindergarten besucht, kam aber mit 5 Jahren in die staatliche Vorschule. Das wir als Pastorenkinder anders waren bekamen wir schon in der Schule zu spüren,

 

kein Pionierhemd, in der FDJ-Arbeit inaktiv, Zivilverteidigung als Schulfach, keine Jugendweihe.

 

Der Vater gab den Kindern mit: " Laßt euch keine Angst machen, denn Angst lähmt die Gedanken."
Die Gauck-Kinder hatten ihre eigene Meinung. Das war dem Vater recht, weil er wusste, dass sie angefochten wurden. Die Tochter erzählt Beispiele. Ihr Mitwirken in einer christlichen Rockband fand Missfallen. Die Brüder durften kein Abitur machen. Gesine Lange erzählt Schulerlebnisse, liest aus ihrer Stasi-Akte, was der ach so nette Mathelehrer über sie schrieb.
Sie weigerte sich, im Zivilverteidigungsfach mit dem Luftgewehr zu schießen. „Ich mach` nicht, was alle machen“, war ihr Denken. Ihre Tagebücher haben viele Eintragungen. Die Brüder dürfen 1987 kurz vor Weihnachten ausreisen.
„Es zog mir die Füße weg!“ Trost in der Zeit fand sie in der Bremer Partnergemeinde, fand dort ihren Ehemann, durfte Ende Juni 1989 ausreisen. „Vom Ende der DDR war zu der Zeit nichts zu merken, aber es war eine hochbrisante Zeit. Dass so was wie die Wende möglich war! Für unsere Familie ein großes Glück!
Heute lebt Gesine Lange mit Patchwork Familie mit vier Kindern im Landkreis Osterholz.
Sehr nachdenklich und aufmerksam lauschten die rund 180 Landfrauen den persönlichen Ausführungen Gesine Langes.
„Vergangenheit wird erst lebendig durch erzählte, persönliche Geschichten“, „Oft hören wir erst richtig zu und nehmen teil, wenn ein Mensch etwas aus seinem Leben erzählt und so unser Interesse für geschichtliche Ereignisse weckt. Genau das hat Gesine Lange getan!

 


Tagesfahrt am 12. Mai 2019 nach Hamburg

zum Hafengeburtstag mit dem Fahrgastschiff „Lüneburger Heide“

 Um 14:00 Uhr legte unser Schiff von Hoopte (Winsen/Luhe) in Richtung Hamburg ab. Unser Schiff fuhr bis zur Elbphilharmonie und wir konnten die Auslaufparade, die um 16 Uhr begann, von Wasser aus bewundert.

Die Schiffe, die drei Tage zuvor bei der großen Einlaufparade den Hafen enterten, verließen nun elbabwärts den Hafen. Mit dabei waren prachtvolle Großsegler, imposante Einsatzschiffe, restaurierte Traditions- und Museumsschiffe sowie zahlreiche Motor- und Segelyachten. Rund 300 Wasserfahrzeuge ein eindrucksvolles Bild und wir mittendrin. Sogar das Wetter hat mitgespielt, bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen ein rundum schöner Tag.

 


Generalversammlung am 12. März 2019

Die Lüchower Landfrauen haben nach 22 Jahren eine neue Vorsitzende.

22 Jahre lang hat Edelgard Schulz als Vorsitzende der Lüchower Landfrauen die Geschicke der rund 300 Mitglieder geleitet, im Vorstand war sie 35 Jahre tätig. Zu ihrer Nachfolgerin wählten die Mitglieder einstimmig Regine Volkmann aus Lüchow.

Auf eine "intensive Gemeinschaft" im Vorstand blickte die zweite Vorsitzende Annelene Grotepaß zurück. Edelgard Schulz sei "ein Glücksgriff" für die Lüchower Landfrauen gewesen.

Der Jahresrückbericht wurde von Monika Höwisch und der Kassenbericht von Rita Tribian vorgetragen.

Auf der Generalversammlung wurden Maria Mente und Elke Thäle mit einem Dankeschön als Ortsvertrauensfrauen verabschiedet. Neue Ortsvertrauensfrauen sind Martina Schulz für den Lemgow, Margret Preuß und Sigrid Sadrinna für den Bereich Lüchow-West.

 


 

 

 

 

Der Vorstand hatte am 23. Februar 2019 seine ehemaligen Vorstandsmitglieder zu einem gemütlichen Beisammensein nach Satemin eingeladen.


"Frauenherzen schlagen anders"

so lautete der Vortrag von Dr Meffert, den er vor 170 Landfrauen am 20.02.2019 in Ranzau hielt.

In seinem  einstündigen Vortrag erläuterte er die Unterschiede von Frauen- und Männerherzen,

sprach die Risiken an und das die Risiken bei Frauen eine größere Gewichtung haben. Auch das die Symptome bei Herz- Kreislauferkrankungen bei Frauen sich anders äußern und deshalb oft zu spät erkannt werden. Wir können selbst die Risikofaktoren senken indem wir bewusst auf unsere Ernährung achten - weniger Kalorien - weniger Zucker - weniger Salz zu uns nehmen und mehr Bewegung in den Alltag einplanen.


Frauenfrühstück am Samstag, den 19.01.2019

dazu hatten wir Frau Krosigk aus Braunschweig zu Gast mit ihrem Vortrag:

Alleinsein oder Einsamkeit – zwei Seiten einer Medaille? oder

               Einsamkeit überwinden – Alleinsein genießen

Viele Lebenssituationen unserer Zeit bringen Einsamkeit mit sich und können regelrecht krank machen. Es ist wichtig für die Betroffenen, die Ursachen zu erforschen und Auswege zu entdecken. Andererseits gilt es, das bewusste Alleinsein immer wieder zu nutzen, uns Auszeiten vom Stress zu nehmen, um uns selbst und Gott näher zu kommen.

Frau Krosigk hat das Thema, was teilweise sehr emotional war, uns sehr gut vermittelt. Es ist bei unseren Frauen gut angekommen.


Die Mehrtagesfahrt 2018 in die sächsische Schweiz